Nachhaltige Beschaffung

Lieferkette

Es sind die großen und die vielen kleinen Entscheidungen.

Nachhaltiger
Einkauf bei Rinn

Erkennen - verstehen - verändern. Eine konsequente  Transformation unserer Wirtschaft kann nur gemeinsam gelingen.

Der wirkungsvollste Hebel für die Nachhaltigkeit unserer Lieferkette liegt in unserem Kerngeschäft bei der Beschaffung von Rohstoffen durch regionale Lieferanten. Neben diesen beziehen wir eine Vielzahl weiterer Produktions- und Hilfsmittel, die uns in der Organisation und Ausführung unseres Kerngeschäfts unterstützen. Wir sind davon überzeugt, dass es zu einer konsequent nachhaltigen Unternehmensführung gehört, auch diese möglichst ökologisch und fair zu beschaffen.

Mit der Unterzeichnung der Zielvereinbarung Nachhaltiger Einkauf bekennen wir uns zu einer nachhaltigen Beschaffung von Unternehmen, Kommunen und der öffentlichen Hand. Vom Bleistift über Toilettenpapier bis hin zu unseren Fahrzeugen - neben Preis und Funktionalität berücksichtigen wir ökologische und soziale Aspekte in unseren Kaufentscheidungen.

Im Berichtszeitraum haben wir eine systematische Erfassung und Bewertung der Nachhaltigkeitsleistungen unserer Lieferanten in den Bereichen Umwelt, Mitarbeiter, Ethik und Lieferkette durchgeführt. Bisher haben 42 Prozent unserer Lieferanten teilgenommen, von denen wir Waren oder Dienstleistungen in einem Wert von mindestens € 10.000 beziehen. Unsere Analysen zeigen, dass bei vielen unserer Geschäftspartnern bereits ein Verständnis für die ökologischen Herausforderungen in ihrer Geschäftstätigkeit besteht. Gleichzeitig konnten wir auch einige Diskrepanzen in der Umsetzung identifizieren. So beschäftigen rund die Hälfte der Unternehmen einen Zuständigen für das Thema Nachhaltigkeit, aber etwa nur 38 Prozent “untersucht systematisch Risiken und Auswirkungen der Geschäftstätigkeit im Bereich Nachhaltigkeit” und  34 Prozent haben sich “messbare Ziele zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistungen” gesetzt. Der Klimaschutz wird bei 73 Prozent der Befragten durch Maßnahmen zur Reduktion ihres Energieverbrauches und CO₂-Ausstoßes adressiert, aber nur 20 Prozent gibt an, die eigene CO₂-Bilanz zu berechnen.

In den kommenden zwei Jahren werden wir verbindliche Einkaufsrichtlinien zur nachhaltigen Beschaffung entwickeln und unsere Mitarbeiter im "Einkauf" hinsichtlich Umwelt- und Sozialfragen schulen. Neben der Definition von Mindeststandards und Ausschlusskriterien ist es unser zentrales Ziel, gemeinsam mit unseren Geschäftspartnern die Nachhaltigkeit unserer Lieferkette in den wesentlichen Handlungsfeldern zu verbessern.