Klimaschutz bei Rinn

Umwelt

Als erster Hersteller von Betonstein produziert Rinn an allen Standorten seit 2014 CO₂-neutral. 

Unser Beitrag zum Klimaschutz

Das Unternehmen Rinn wurde 2016 in die Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der Deutschen Wirtschaft e.V. aufgenommen. Geschäftsführer Christian Rinn agiert als mittelhessischer Energiebotschafter und zeigt, dass Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen.

Der globale Klimawandel mit seinen Folgen für Mensch und Umwelt stellt uns vor die große Herausforderung, eine Lebens- und Wirtschaftsweise mit deutlich weniger Treibhausgasemissionen zu entwickeln. Als Industrieunternehmen wollen wir unsere Wirkungskraft nutzen, die Energiewende mit unternehmerischen Mitteln zu gestalten und damit einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unseres Planeten zu leisten. 

Emissionsfaktor Produktion

Wir bekennen uns zu unserer Verantwortung für Umwelteinwirkungen in unserer Wertschöpfung, die wir direkt kontrollieren und im Sinne des nachhaltigen Wirtschaftens beeinflussen können. Darüber hinaus beziehen wir die Umwelteinwirkungen vor- sowie nachgelagerter Schritte des Lebenszyklus unserer Produkte und Dienstleistungen in unsere Betrachtungen ein.

Dem Bausektor kommt eine tragende Rolle bei der Senkung der globalen Treibhausgasemissionen zu. Im Lebenszyklus eines Betonsteins fallen CO₂- Emission vor allem in der Vorkette bei der Rohstoffgewinnung und -verarbeitung durch unsere Lieferanten und beim Transport an. 

Die Herstellung des benötigten Bindemittels Zement ist mit erheblichen CO₂- Emissionen verbunden – rund 0,8 Tonnen entstehen durchschnittlich bei der Produktion einer Tonne.

“Wir sind stolz darauf, einer Gruppe von Unternehmen anzugehören, die sich ihrer Rolle als Vorreiter bewusst ist und mehr für Energieeffizienz und Klimaschutz tut, als von der Politik gefordert. Besonders freue ich mich darauf, Gedanken und Erfahrungen mit den Mitgliedsunternehmen auszutauschen und so miteinander zu lernen. Gemeinsam sind wir die Botschafter für den Klimaschutz".

Christian Rinn

Zementhersteller arbeiten daran, mit prozesstechnischen Maßnahmen und dem Einsatz alternativer Brennstoffe CO₂-Emissionen zu reduzieren. Durch den Einsatz klinkerreduzierter Zemente und Zementersatzstoffe vermeiden wir klimaschädliche Emissionen in der Vorkette unseres Betonwerksteins. Eine zukunftsweisende Herausforderung ist die Entwicklung alternativer Bindemittel ohne konventionellen Klinker.

Die Inanspruchnahme von Energie und dem damit verbundenen Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase ist eine wesentliche ökologische Auswirkung unserer Wertschöpfung. 

In unserer Produktion konnten wir durch die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen für Strom und Wärme sowie die konsequente Umsetzung von Effizienzmaßnahmen unsere fertigungsbedingten CO₂-Emissionen seit 2012 insgesamt um 60 Prozent reduzieren.

Erneuerbare Energie

Seit dem Jahr 2014 produzieren wir an allen Standorten CO₂–neutral. Der Anteil erneuerbarer Energien konnte im Jahr 2016 auf 58 Prozent gesteigert und die Energieintensität pro Tonne Beton im Vergleich zu 2010 um 4 Prozent gesenkt werden.

Bei Neubauten wie unserer Produktionshalle setzen wir ein selbst entwickeltes energetisches Gesamtkonzept um. Denn sinnvoll und leistungsstark werden ökologische Maßnahmen erst dann, wenn sie miteinander kombiniert ein stimmiges Gesamtbild ergeben. 

Unser nächster Schritt bei der Senkung der Treibhausgase liegt im Bereich der Mobilität. Hier sind unsere Handlungsmöglichkeiten durch die Entwicklungen der Automobilindustrie begrenzt. Auch wenn die Umstellung auf nachhaltige Mobilität heute für uns mit erheblichen Kosten verbunden ist, sind wir entschlossen, diesen Weg konsequent zu gehen. 

Seit Anfang des Jahres 2016 kompensieren wir die Emissionen unserer Logistikpartner in der Produktauslieferung bzw. dem Transport der Produkte bis zur Baustelle. Die Optimierung aller logistischen Prozesse in Bezug auf Kosten, Leistung, Qualität und CO₂-Emissionen bleibt dabei eine fortlaufende Aufgabe. 

Anhand unseres Corporate Carbon Footprints kann jeder bereichsspezifisch unsere Treibhausgasbilanz einsehen und unseren Fortschritt bei der effektiven Reduktion von Emissionen mitverfolgen. Unvermeidbare Emissionen werden über ein Klimaschutzprojekt kompensiert.

Es ist möglich, Klimaschutz transparent im Unternehmen umzusetzen. Wir sind stolz darauf, als Energiebotschafter zur Lösung der globalen Herausforderungen beizutragen.