Was übrig bleibt

Umwelt

Für die Einen ist es ein Reststoff, für Andere ein Wertstoff: 
Über den Umgang mit unseren Abfällen. 

Abfall und
Recycling

Die Reduktion von Abfällen ist sowohl aus ökologischen als auch aus wirtschaftlichen Gründen geboten. Dabei verfolgen wir den Ansatz, entsprechend der Abfallpyramide, Abfälle möglichst zu vermeiden und unvermeidbare Abfälle stofflich und energetisch zu verwerten.

In unserem Handeln als Industrieunternehmen entstehen täglich Abfälle in der Produktion und in der Verwaltung. Im Rahmen der Produktion sind es lediglich geringfügige Abfallmengen, die nahezu vollständig wiederverwertet werden. Alle Abfälle werden von örtlichen Entsorgungsunternehmen abgeholt und fachgerecht entsorgt. Papier-, Kunststoff- sowie Metallabfälle werden durch gängige Verfahren recycelt. Unsere Holzabfälle werden von einem Verwerter zu Holzpellets verarbeitet. Der unsortierte Restmüll wird thermisch verwertet.

In den vergangenen Nachhaltigkeitsberichten haben wir es versäumt, den Posten “Sondermüll” bzw. “gefährliche Abfälle” anzugeben. Unter diese Kategorie fallen im Jahr 2016 ca. 31 Tonnen an Materialien wie Altöl, verschmutzte Lappen oder Behälter für Farben, Lacke und ähnliches. Leider ist es nicht möglich, diesen Posten rückwirkend zu beziffern. Sämtliche gefährliche Abfälle werden von örtlichen Entsorgungsbetrieben gemäß der behördlichen Vorschriften entsorgt.

Abfallintensität

In der Produktion verwenden wir für unsere Testverfahren ausschließlich Kleinstgebinde. Zwar erhöht dies die Transportkosten, aber die Entsorgung entfällt dadurch. Zusatzmittelbehälter werden von den Herstellern zurückgenommen und wiederverwendet.

In der Verwaltung entstehen hauptsächlich Papierabfälle durch Ausdrucke. Wir versuchen Papierabfälle zu vermeiden, indem wir Dokumente hauptsächlich digital archivieren und nur im Notfall auf Papier drucken.

Gesamtabfallmenge

Aus Downcycling wird Recycling

Während des Herstellungsprozesses wird jedes einzelne Produkt auf Aussehen, Maßhaltigkeit und Formstabilität kontrolliert. Entsprechen die Ergebnisse nicht unseren strengen Qualitätskriterien, werden sie aussortiert. Bisher wurde die als Ausschuss gekennzeichnete Ware unter Beachtung der örtlichen behördlichen Bestimmungen als Bauschutt entsorgt und in einer minderwertigen Nutzung, beispielsweise im Straßenbau, wiederverwendet.

Verbesserungen unserer Produktionsprozesse haben bereits 2014 dazu beigetragen, dass wir unsere absolute Menge an Bauschutt erstmalig senken und das Abfallaufkommen relativ zur Produktionsmenge um 6 Prozent verringern konnten.

Produktionsausschuss 2015

Unser neues Recyclingverfahren ermöglicht es seit 2015, werksinternen Bauschutt qualitativ hochwertig aufzubereiten und in unseren Stoffkreislauf zurückzuführen. Durch diese Verfahren konnten wir die Recyclingquote im Produktionsausschuss 2015 auf 10 Prozent und 2016 auf 23 Prozent steigern.

Produktionsausschuss 2016